Als Fotograf

Henry Spietweh wird zur Zeit Solidarnośćs im Speckgürtel der Hauptstadt der DDR geboren. Seine Eltern sind renitente Regimekritiker, die stets dafür sorgen, dass sein Pioniertuch verschwindet. Die Kindheit verbringt er im Angelverein oder mit den Großeltern auf dem werkseigenen Campingplatz des Plastewerks Köpenick nahe der mecklenburgischen Siedlung Kratzeburg. Seine Jugend am Berliner Rand verläuft ohne große Zwischenfälle.

Nachdem er im ersten Anlauf durch die Führerscheinprüfung fällt, weil er die Geschwindigkeit in einer 30-Zone um mehr als 20 km/h überschreitet, fährt er erst ab Mai 1999 einen brombeerfarbenen Honda. Spietweh studiert Betriebswirtschaftslehre in Berlin und Brüssel, arbeitet in Berlin, Köln und Aachen für große und kleine, deutsche, französische und amerikanische Unternehmen und reist für diese durch die Welt zwischen Helmstedt, Hennepin County und Honolulu. Spietweh ist heute Fotograf und Autor – diese Seite gibt Einblick in seine Arbeit.

Spietweh steht für Lesungen, Ausstellungen und Gemeinschaftsprojekte zur Verfügung – nutzen Sie hierfür bitte das Kontaktformular.